Innendämmung

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Die Innendämmung wird oft als preisgünstige und leicht herzustellende Alternative zur Außendämmung (Vollwärmeschutz) angepriesen. Wir haben für Sie die Vorteile und auch die Nachteile hier zusammengestellt.

Vorteile der Innendämmung: Fassade (Außenansicht) bleibt original erhalten
Schnelleres Aufheizen möglich
Anbringung witterungsunabhängig, also auch im Winter möglich
Nachteile der Innendämmung:
Dämmstoffdicke meist begrenzt (Platzverlust)
Wohnfläche wird reduziert
Wärmebrücken sind defacto unvermeidlich
Etwas reduzierte Wärmespeicherfähigkeit

Wenn keine wichtigen Gründe vorliegen (also im Normalfall) ist unbedingt die Außendämmung zu bevorzugen. Ausnahmen können sein: Zu erhaltende Fassaden (z.B. denkmalgeschützte Gebäude)
Außendämmung technisch/ rechtlich nicht möglich (z.B. durch Grundstücksgrenzen)
Selten benutze Gebäude, die schnell erwärmt werden sollen (Wochenendhäuser, Kirchen).

Vergleich hinsichtlich der Herstellungskosten:

Bei der Innendämmung können durchaus manche Kosten eingespart werden, da z.B. kein Gerüst benötigt wird. Bei der Kalkulation müssen aber immer auch die Details berücksichtigt werden (z.B. das Versetzen der Steckdosen, der Lichtschalter, der Fensterbänke und der Heizkörper, Ausbessern und Dämmen der Fensterlaibungen). Da die Außendämmung sehr oft dann aufgebracht wird, wenn ohnehin ein neuer Anstrich oder Putz fällig wäre, ist sie meist auch kostengünstiger. Bei nachträglicher Dämmung von Kellerräumen ist jedoch die Innendämmung fast immer günstiger, da Aushubarbeiten entfallen.

Jedenfalls sollte bei allen Varianten die Wärmebrückenproblematik beachtet werden. Das heißt, dass an den Anschlüssen von Innenwänden und Decken die Dämmung rund einen Meter weit vom Anschluss nach innen gezogen werden sollte. In den Ecken sollten aus dem gleichen Grund Dämmstoffkeile angebracht werden.
Wärmespeicherfähigkeit bei der Innendämmung:
Die Wärmespeicherfähigkeit wird durch die Innendämmung etwas vermindert. Der Effekt wir jedoch überschätzt, da der größte Teil der Speichermassen (Innenwände, Decken und Einrichtung) erhalten bleibt. Außerdem muss eine verringerte Speicherfähigkeit nicht immer ein Nachteil sein, da Räume mit wenig speicherfähiger Masse schneller aufgeheizt werden können. Dies ist z.B. bei Hobbyräumen oder Wochenendhäusern durchaus erwünscht.

Sonstiges:
Bedenken Sie auch Nebeneffekte bei der Herstellung einer Innendämmung. Das Aufhängen schwerer Lasten kann erschwert werden, weiters müssen oft Heizkörper, Steckdosen und Schalter versetzt werden.
Bei Verwendung einer Wandheizung werden die meisten der genannten Punkte entschärft. Soll im ungedämmten Altbau eine Wandheizung installiert werden, so ist das Anbringen einer Innendämmung zwischen Wandheizung und Wand sogar empfehlenswert, da sonst der Energieverlust sehr hoch ist (höhere Innentemperatur an der Wand).

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